Am 16. Juli 2022 starteten wir zu sechst auf unsere von Fritz bestens organisierte und begleitete RSF-Tour.
Mit dem Zug gings nach Brig, von wo wir die 1. Etappe über den Simplon und durch das brütend heisse Centovalli bis nach Locarno unter die Räder nahmen. (107 km / 2100 Hm).
Wir entschieden uns schon frühzeitig in Locarno einen gemütlichen Ruhetag einzulegen. Bei einem Schiffsausflug nach Brissago, einem kühlen Bier und einer feinen Pizza konnten wir das Tessiner „Dolce Vita“ geniessen.
Auf der 2. Etappe gings dann über Bellinzone, Biasca und anschliessend über den Lukmanier-Pass bis nach Disentis. Bereits über den Lukmanier kam ich jedoch unerwarteterweise an meine Grenzen. Darüber aber später mehr (103 km / 2000 Hm).
Die 3. Etappe war die „Königsetappe“ von Disentis über den Oberalppass nach Erstfeld, Altdorf und zum „Dessert“ noch über den Klausenpass nach Glarus. Bereits über den Oberalppass ging bei mir aber gar nichts mehr, so dass ich auf der Passhöhe entschied bei Fritz ins Begleitfahrzeug einzusteigen. In Erstfeld ergab dann ein Corona-Test, dass ich am Virus erkrankt war! So musste ich leider, ausgerüstet mit einer FFP-2 Maske, die Heimreise antreten. Die Gruppe erreichte aber schliesslich nach rund 6 1/4-Stunden Fahrzeit und sehr heissen Bedingungen über den Klausen das Ziel Glarus (128 km / 2530 Hm).
Für die 4. Etappe von Glarus nach Einsiedeln waren dann weniger Kilometer und Höhenmeter geplant. Dass die Tour jedoch nicht allzu kurz werden sollte, entschloss man sich noch eine Runde um den Wägitaler-See zu machen bevor es über die Sattelegg und unten um den Sihlsee nach Einsiedeln ging (74 km / 1120 Hm).
Martin der sich ebenfalls nicht so gut fühlte machte hier auch noch einen Corona-Test und war leider ebenfalls positiv, so dass auch er sich entschied die Heimreise anzutreten.
Die nun dezimierte Gruppe startete anderntags zur ebenfalls nicht allzu anspruchsvollen 5. Etappe von Einsiedeln nach Sursee (83 km / 840 Hm).
Die letzte, 6. Etappe, führte dann teilweise wieder durch bekannte Gefilde zurück nach Spiez (ca. 89 km / 1370 Hm).
So endete die 2023 RSF-Tour zwar mit zwei krankheitsbedingten Ausfällen aber glücklicherweise wieder unfallfrei und ohne Zwischenfälle. Vielen Dank an alle Kollegen und insbesondere an Fritz für die gute Organisation und die Begleitung.










































